Trinken

MADENA Trinken gegen Übersäuerung
Grundsätzlich solltest du im Rahmen einer basenreichen Ernährung auf kohlensäurehaltiges Mineralwasser als Hauptgetränk setzen und davon am besten 2 bis 3 Liter am Tag trinken. Bei einem Erwachsenen liegt der durchschnittliche tägliche Wasserbedarf bei etwa 40 g pro Kilogramm Körpergewicht. Das heißt, eine 60 kg schwere Person hat einen Wasserbedarf von 2,4 Litern. Bei Hitze und sportlicher Tätigkeit verliert der Körper Wasser, d.h. der Flüssigkeits-Bedarf ist entsprechend höher. Neben Wasser sind auch und Kräuter- oder Basentees und Kaffee in moderaten Mengen in Ordnung. Leitungswasser ist so mineralarm, dass es als Mineralstoffquelle so gut wie keine Bedeutung hat.

Alkohol und Softdrinks wie Cola, Fanta & Co am besten gar nicht oder nur in geringen Mengen konsumieren. Sie tragen wesentlich zur Übersäuerung des Körpers bei.

Grundsätzlich gilt: Wer über einen längeren Zeitraum zu wenig trinkt, fühlt sich müde und schlapp, weil weniger Sauerstoff und Nährstoffe zu den Zellen transportiert wird. Umgekehrt gilt: Je mehr du trinkst, umso besser fühlst du dich und umso leichter können Schadstoffe ausgeschwemmt und eine Übersäuerung vermieden werden.

Tipp: Es gibt Apps (z. B. von Gerolsteiner), mit denen du deinen individuellen Tagesbedarf an Flüssigkeit errechnen kannst. Die App erinnert dich, wenn du vergessen hast zu trinken.

Wasser ist nicht gleich Wasser.

Wasser kommt bei der basischen Ernährung eine zentrale Rolle zu. Aber: Beim Wasser gibt es große Unterschiede. Hast du dir schon einmal die kleingedruckten Inhaltstabellen auf deinem Mineralwasser angeschaut? Es lohnt sich! Dabei ist teuer nicht immer unbedingt auch gut.
Inhaltstabelle Trinken gegen Übersäuerung
Die Qualität von Wasser ist abhängig vom Nährstoffgehalt: Gesundes Wasser hat möglichst viele Nährstoffe. Wichtig dabei sind hohe Anteile von Calcium, Magnesium und Hydrogencarbonat. Am besten, Du trinkst kohlensäurehaltiges Mineralwasser, anstatt stillem oder „medium“ Wasser.

Macht Kohlensäure nicht sauer?
Kohlensäure belastet den Körper nicht, denn sie wird unmittelbar beim Eintreten in den Magen von der Magensäure neutralisiert. Deswegen gibt es das Aufstoßen. So wird das CO2, das dabei entsteht entsorgt. Der Körper nutzt also das Hydrogencarbonat, die Kohlensäure führt aber nciht zu Übersäuerung.

Tipp: Du kannst auch weniger nährstoffreiche Wasser mit Zitronensaft „pimpen“. Einfach einen Schuss gepresste Zitrone ins Wasser geben.

An folgenden Richtwerten kannst du dich bei Mineralwasser orientieren:

  • Calcium und Magnesium sollten addiert mehr als  300 mg pro Liter sein.
  • Der Gehalt an Hydrogencarbonat sollte am besten mehr als 1.500 mg pro Liter betragen.

Hier findest du einige gängige Mineralwasser mit ihren Werten:

Tabelle Richtwerte Wasser trinken gegen Übersäuerung
Quelle: M. Strick, Mineralwasser und Heilwasser, Heyne Verlag, Herstellerangaben

Übrigens: Hydrogencarbonat wirkt sich auch positiv auf den Muskel- und Knochenstoffwechsel aus und wirkt gegen den Muskelabbau im Alter.
(Quelle: E&M – Ernährung und Medizin 2016; 31: 113 – 119 Naumann J et al. Hydrogencarbonat in Mineralwasser und Mobilität im Alter)

Hilft Wasser beim Abnehmen?

Ja, denn Wassertrinken erhöht den Energiebedarf. Trinkst du täglich zwei Liter Wasser, steigert das den Energieumsatz um 100 Kalorien. Außerdem wird mit einem Glas Wasser das Sättigungshormon stimuliert. Und Wasser wirkt verdauungsfördernd.

Tipp: Bei Hungergefühl erstmal ein Glas Wasser trinken – oft ist der Hunger dann weg.