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Unkraut – unterschätzte Zutat für basische Rezepte

Auf unserem MADENA Blog erhältst du regelmäßig Artikel zu den Themen Gesundheit, Ernährung, Sport und Wissenschaft sowie viele leckere Rezepte, die Du leicht in die MADENA Methode integrieren kannst.

Unbeachtet, verschmäht oder verhasst wachsen viele Wildpflanzen am Weges- und Waldesrand oder als Unkraut bezeichnet bis in unsere fein gepflegten Gärten. Wir reissen sie aus, besprühen sie mit den verschiedensten Mitteln, mähen sie nieder oder trampeln auf ihnen herum nur um sie loszuwerden. Dabei verdienen diese Pflanzen eine ganz andere Behandlung. Gemessen an dem was sie für uns tun können, sollten wir sie ehren, bewundern oder lieben und um ihnen Herr zu werden wäre die erfolgreichste und wohl auch gesündeste Methode sie einfach aufzuessen und zu genießen. Was wir als Unkraut kennen, könnte Grundlage sein für schmackhafte basische Rezepte.

Wildpflanzen haben einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem konventionellen, als auch dem biologischen Kulturgemüse. Sie beinhalten ein Vielfaches an Vital- und ursprünglichen Inhaltsstoffen, das dem heutigen Gemüse durch die jahrelange Züchtung in Monokultur abhanden gekommen ist. Dagegen sind Wildpflanzen wie Giersch, Löwenzahn, Vogelmiere oder Schafgarbe vollgepackt mit Mineralstoffen, Chlorophyll , Vitaminen oder sekundären Pflanzenstoffen, die sie unserem Körper in ausgewogener, ausreichender Menge zur Verfügung stellen um alle Vorgänge reibungslos ablaufen zu lassen. Die natürliche Konzentration an Vitalstoffen in Wildpflanzen hilft somit, unseren täglichen Bedarf besser zu decken.
Wildpflanzen muss man nicht vor Krankheiten schützen, auch müssen wir uns nicht täglich schinden um die Gießkanne zu füllen und sie damit bewässern oder uns zu bücken um die Beete zu pflegen. Die Natur gibt dir von allein was du benötigst. Das einzige was wir dann noch machen müssen, ist sie zu pflücken und zu vertilgen. Und das Beste kommt zum Schluss: Wildpflanzen gibt es kostenlos in deiner unmittelbaren Umgebung. So helfen basische Rezepte mit Wildpflanzen auch, den Geldbeutel zu schonen.
Nicht nur die Wildpflanzen selber bergen ein großes Gesundheitspotential, auch das Sammeln kann uns gesund erhalten. Wir bewegen uns an der frischen Luft und können bei dem fast meditativen Sammelprozess die Alltagssorgen hinter uns lassen.

Halt! Bevor du jetzt voller Sammelwut nach draußen läufst, gibt es noch einige wichtige Dinge zu beachten:

  • Sammel ausschließlich Pflanzen, die du mit Sicherheit bestimmen kannst, denn es gibt auch einige giftige Doppelgänger.
    Tipp: Um Sicherheit zu gewinnen kann man einen Kräuterkurs oder eine Kräuterwanderung bei einem Experten besuchen
  • Sammel nicht in der Nähe von viel befahrenen Straßen oder verschmutzten Plätzen. Tipp: An Orten, wo viele Hunde ausgeführt werden, kann man immer noch von hohen Sträuchern oder Bäumen ernten
  • Sammel nur soviel du selbst benötigst und soviel wie die Natur verkraften kann. Man sollte nach dem Pflücken nicht sehen, dass etwas weggenommen wurde. Für basische
  • Rezepte mit Wildpflanzen werden keine üppigen Mengen benötigt
  • Grabe keine Wurzeln aus, solange du keine Erlaubnis des Grundstückbesitzers hast und auch nur so viele, dass der Bestand der Pflanzen nicht gefährdet ist
  • Ein luftiger Korb eignet sich sehr gut zum Sammeln. Steht kein Korb zur Verfügung geht es auch mit einer Plastiktüte
  • Wildpflanzen sind oft viel stärker im Geschmack. Es wird meistens viel weniger benötigt als man denkt.
  • Schmeckt dir eine Pflanze nicht, probiere sie noch einmal zu einer anderen Jahreszeit oder von einem anderen Standort. Dies kann den Geschmack von Wildpflanzen stark beeinflussen.

Vorteile von essbaren Wildkräutern für basische Rezepte

  • Reich an Vitalstoffen
  • Müssen nicht gepflegt werden
  • Selten mit Krankheiten befallen
  • Wachsen in unmittelbaren Nähe
  • Tipp: Man muss nicht aufs Land hinaus um Wildpflanzen zu sammeln. In der Stadt gibt es sogar oft eine größere Vielfalt an Wildpflanzen
  • Bewegung und Entspannung beim Sammeln in der Natur
  • Kostenlos

Giersch

Wer einen Garten besitzt, der kennt dieses Kraut bestimmt bzw. könnte sich wegem ihm oftmals die Haare raufen. Der Giersch gilt als ein sehr unbeliebtes Wildkraut, da er sich mit seinen Wurzelausläufern im gesamten Garten ausbreitet und somit kaum mehr loszuwerden ist. Egal ob man versucht ihn auszustechen, abzuschneiden oder auszugraben, er taucht immer wieder auf.
Ihn als schmackhafte Gemüse- und Würzpflanze zu sehen, ist somit den wenigsten bekannt. Dabei wäre das, nach Karotten riechende Kraut, einfach zu verarbeiten, z.B. als Smoothie oder die jungen, schmackhaften Blätter in den Salat gegeben. Auch für ein mildes Pesto eignet sich der Giersch hervorragend. Der Experimentierfreudigkeit für basische Rezepte mit dieser Wildpflanze sind keine Grenzen gesetzt.

Löwenzahn

Eine Pflanze, die wohl fast jedes Kind kennt, manchmal jedoch nur unter dem Namen „Pusteblume“.
Die jungen, leicht bitter schmeckenden Blätter des Löwenzahns eignen sich sehr gut als Beigabe zu einem Salat, denn die enthaltenen Bitterstoffe sind besonders verdauungsfördernd und in unserem heutigen Kulturgemüse kaum mehr vorhanden. Der bittere Geschmack kann gedämpft werden, indem man die Blätter nur kurz in warmes Wasser legt.
Soll es etwas mehr Ausgefallenes sein, wäre ein Chutney aus den Knospen des Löwenzahns eine prima Idee.

Spitzwegerich

Sein Reich ist der Wegesrand und seine Waffe trägt er in sich, so sorgen zum Beispiel seine Inhaltsstoffe bei einem Mückenstich für Linderung des Juckreiz.
Verzehrt werden kann an ihm eigentlich Alles, wie zum Beispiel seine jungen Blätter. Roh in den Salat gegeben oder als Suppe zubereitet, ergeben sich leckere basische Rezepte aus diesem wilden Gewächs. Werden die Blätter längere Zeit gekocht, entwickeln sie einen angenehm pilzartigen Geschmack. Auch die Blütenknospen werden durch ein kurzes Anbraten in der Pfanne zu einer Delikatesse und dann auf den Salat gestreut oder auf ein Butterbrot gegeben, einfach lecker.

Brennnessel

Die Brennnessel weiß wohl um ihre einzigartigen Eigenschaften und steht vermutlich aus diesem Grund so stark und siegessicher da.
Sie hat es offensichtlich gar nicht nötig mit ausgefallenem Aussehen oder einer Farbenvielfalt um sich zu werben.
Sie ist eine Pflanze die nicht umsonst den Namen „Königin der Wildpflanzen“ trägt.

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