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8 Kräuter und Gewürze für einen gesunden Darm

Auf unserem MADENA Blog erhältst du regelmäßig Artikel zu den Themen Gesundheit, Ernährung, Sport und Wissenschaft sowie viele leckere Rezepte, die Du leicht in die MADENA Methode integrieren kannst.

Die Kräuter- und die Gewürzwelt haben uns so vieles zu bieten: Nicht nur in kulinarischer, sondern auch in gesundheitlicher Hinsicht können Kräuter unterstützen. Wir zeigen dir Kräuter und Gewürze, die definitiv nicht in deiner Küche fehlen sollten.

  1. Wegwarte

    Die Wegwarte ist in unserer Küche eher unbekannt und doch so wichtig. Sie ist schweißtreibend und hilft bei Magen-, Darm- und Lebererkrankungen. Sie wird insbesondere zur Appetitanregung und der Stimulierung von Verdauungssäften genutzt. Die Wegwarte speichert in ihren Wurzeln Inulin (Präbiotikum) sowie Bitterstoffe, die unsere Darmgesundheit unterstützen. Aus der Wegwarte kann man einen Zichorienkaffee herstellen. Dazu musst du die Wurzeln putzen, trocknen und anschließend in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Diese kannst du dann anschließend wie einen Kaffee mahlen. Außerdem kannst du die lila Blüten für deinen Tee verwenden. Dazu reicht auch schon eine volle Blüte aus.

  2. Anis

    Die Mischung aus Anis-Fenchel-Kümmel-Tee dürfte dir womöglich bekannt sein? Es ist die fantastische Mischung, die akut gegen Magen-Darm-Beschwerden hilft. Dieses Gewürz kannst du aber selbstverständlich in Gerichten, Süßspeisen oder Plätzchen verwenden. Anis verleiht deinem Gericht einen tollen Pepp!

  3. Wilde Möhre

    Die Wilde Möhre ist die ursprüngliche Art der heute uns bekannten roten Möhre. Sie ist mit Anis, Dill und Kümmel verwandt. Die wilde Möhre wird vor allem für die Behandlung von Menstruationsproblemen, Magenbeschwerden und Blähungen verwendet und bekämpft auch den Durchfall. Sowohl die Blätter als auch deren Samen kann man essen oder zum Aufbrühen von Tee verwenden.

  4. Kümmel

    Kümmel sollte keineswegs mit Kreuzkümmel verwechselt werden, denn ihr Geschmack unterscheidet sich deutlich. Kümmel ist der dritte im Bunde des Anis-Fenchel-Kümmel-Tees und wird häufig gegen Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt. Sowohl Kümmel als auch Kreuzkümmel machen eine tolle Figur bei schwerverdaulichen, blähenden Speisen (wie z.B. Bohnengerichte). Das Gewürz macht die Speise verdaulicher und bekömmlicher. Übrigens entfaltet sich ihr Geschmack durch kurzes Anrösten in einer Pfanne ohne Öl.

  5. Scharfgarbe

    Die Scharfgarbe ist ein Kosmopolit, d.h. sie ist weltweit verbreitet. Finden wirst du sie theoretisch überall – ob Wiese, Äcker, Waldränder oder Berge. Sie ist eine der bekanntesten Wildkräuter und wird als Arzneipflanze zur Linderung von Frauenbeschwerden verwendet. Außerdem wirken die ätherischen Öle, Bitterstoffe und Gerbstoffe verdauungs- (insbesondere appetitanregend und bei Völlegefühl) und wundheilungsfördernd sowie antibakteriell. Die zarten Blätter und auch die Blüten können verarbeitet werden. Die Blätter machen eine tolle Figur in Kräuterbutter, Kräuterquark und in Wildkräutersalaten. Sowohl die Blätter als auch die Blüten können im Tee zur Behandlung von Darmbeschwerden aufgebrüht werden (2 TL Kräuter mit 300 ml kochendem Wasser aufgießen, 10-15 Minuten abgedeckt ziehen lassen).

  1. Mädesüß

    Mädesüß enthält einen hohen Gehalt an Salicylsäureverbindungen, Salicylsäure ist uns aus Schmerzmitteln wie Aspirin bekannt. Deshalb findet der Mädesüß seinen hauptsächlichen Einsatz bei Erkältungen, Entzündungen, Kopfschmerzen und Fieber. Außerdem der in der Pflanze enthaltene Gerbstoff Ellagitannin sorgt für den Schutz der Schleimhäute. Ein Tee aus der Pflanze wirkt außerdem gegen Blähungen, Durchfall und Sodbrennen. Kombinieren kannst du den Mädesüß mit Thymian und Lindenblüten. Mehr als drei Tassen Tee täglich sollten jedoch nicht überschritten werden.

  2. Odermennig

    Odermenning ist ein bei uns häufig vorkommendes Wildkraut und ist ebenfalls unter dem Namen Magenkraut oder Königskraut bekannt. Wie eines der Namen schon verrät, geht es hierbei um eine wirkungsvolle Heilpflanze im Bereich von Magen-Darmbeschwerden. Dessen Wirkung, die hauptsächlich auf ätherische Öle und Gerbstoffe zurückzuführen ist, wird gerne bei Durchfallerkrankungen oder Entzündungen eingesetzt. Die Blätter und die Klettfrüchte des Odermennig können getrocknet oder frisch als Tee mit heißem Wasser gebrüht werden (ca. 1 TL mit 300 ml Wasser). Auch hier sollte man nicht mehr als drei Tassen am Tag konsumieren, denn die Gerbstoffe können im Überfluss auch zu Magenbeschwerden führen. Übrigens wird der Odermennig in der traditionellen chinesischen Medizin als beglückende und harmonisierende Pflanze bezeichnet und wirkt kräftigend auf das Magen-Qi.

  3. Ingwer

    Die ätherischen Öle und Scharfstoffe (Shogaol und Gingerol) der gelben Knolle Ingwer haben einen positiven Einfluss auf die Verdauung. Sie wirken insbesondere Blähungen entgegen. Ingwer eignet sich nicht nur zur Zubereitung von frisch aufgebrühtem Tee, sondern auch in deftigen und süßen Speisen. Auch zum Kochen von Getreiden (z.B. Reis) kann er hinzugefügt werden, denn er verleiht ihnen eine tolle exotische Note. 

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