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Achtsam ist ratsam – Essgewohnheiten reflektieren und verändern

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Aktuell dreht sich alles wieder rund um die Bikini-Figur. Oft wird eher darauf eingegangen, welche Lebensmittel erlaubt und welche wiederum nicht erlaubt sind, welche Diät die effektivste ist oder welche Sportart betrieben werden sollte. Regeln über Regeln. Aber wäre es nicht tatsächlich hilfreich, sich zunächst mit den eigenen Essgewohnheiten auseinanderzusetzen?

Gewohnheiten treten sich wie Trampelpfade fest und führen zum Automatismus

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Gewohnheiten geben uns Struktur, Sicherheit und Automatismus, der uns wiederum viel Erleichterung im Alltag bringen kann. Wenn sich aber Gewohnheiten in eine falsche Richtung entwickeln, uns blockieren und gar unzufrieden machen, sollte man sie hinterfragen. 

Dieses Phänomen lässt sich insbesondere auf unsere Essgewohnheiten übertragen. Sobald der Fernseher angeht, nehmen wir uns eine Tüte Chips. Sobald es stressig wird, greifen wir zur Nervennahrung. Gewohnheiten, ob bewusst oder unbewusst, treten sich fest wie ein Trampelpfad. Der Trend hin zur Achtsamkeit und achtsamen Essen könnte der Schlüssel zur Veränderung deiner Essgewohnheiten sein.

Kann Achtsamkeit Gewohnheiten durchbrechen?

Achtsamkeit ist eine bestimmte Form des Bewusstseins, d.h. du wendest deine vollste Aufmerksamkeit auf den jetzigen Moment und deine Handlung. Durch dieses Bewusstsein kannst du aktiven Einfluss auf den Moment nehmen und deine Entscheidungen bewusst treffen. Damit hast du die Möglichkeit, den Automatismus zu durchbrechen. 

Schauen wir uns eine alltägliche Situation an: Du hast ein richtig stressiges Meeting hinter dir und verspürst plötzlich die Lust auf einen Schokoriegel. Warum hast du Lust auf einen Schokoriegel? Brauchst du wirklich diesen Schokoriegel? Hast du tatsächlich Hunger? Ab dem Moment, ab dem du hinterfragst, hast du die vollste Handlungs- und Entscheidungsfreiheit. Du kannst dich bewusst dafür oder dagegen entscheiden. Gegebenenfalls reicht dir ein schneller Anruf bei deiner besten Freundin oder du tauschst den Schokoriegel gegen Obst oder Gemüse. Achtsamkeit hilft dir den Automatismus zu durchbrechen. 

Achtsames Essen stärkt dein Bewusstsein gegenüber deinen Essgewohnheiten

Dieses Hinterfragen bzw. dieses Bewusstsein gegenüber deinem Essverhalten, wird auch als achtsames essen bezeichnet. Zudem widmest du dich der Nahrungsaufnahme mit all deinen Sinnen und Empfindungen. Genauso aber beobachtest du, wie du dich nach deinem Essen fühlst und wie darauf dein Körper reagiert. Nimm beispielsweise ein Stück von einem Schokoriegel – schmecke, rieche und fühle es aufmerksam im Mund. Beobachte neutral, wie du den Schokoriegel wahrnimmst. Es kann so weit kommen, dass dich plötzlich nur ein Stück zufrieden stellt oder du gar nicht mehr die Lust danach verspürst. Diese Übung kannst du an verschiedenen Lebensmittel ausprobieren. 

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